MARTIN´S BLOG
Worum es hier geht:
Unser Ego ist unsere beste Freundin / unser bester Freund. Das Ego als Feind wahrzunehmen führt nur zu noch größerer Zersplitterung. Es ist die bedingungslose Annahme dessen, was wir gerade sind, was die Bewusstseinsentwicklung voranschreiten lässt. Ich beobachte mein Ego schon eine lange Zeit sehr bewusst, dennoch finde ich jeden Tag neue Baustellen, die es aufzulösen gilt. Doch mit jedem Schritt wird es einfacher in allen Aspekten meines Lebens loszulassen und in das Vertrauen zu gehen.
Nun, mal sehn wo die Reise hingeht.
Do
08
Mär
2012
Aufwachen...
Das „Aufwachen“ markiert einen der bedeutendsten Momente im Leben. In den meisten Leben geschieht das Erwachen des Bewusstseins über das Egobewusstsein hinaus nicht. Es passiert in den letzten Inkarnationen der Seele auf ihrer langen Erfahrungsreise und stellt den Beginn des Erinnerns dar, was letztendlich zum Erinnern an das wahre Selbst führt. Dieser Moment des „Erwachens“ ist meist verbunden mit einer, für das Ego leidvollen Erfahrung, denn man wird, ob nun freiwillig oder nicht, regelrecht gezwungen seine Lügen, Schwächen und Fehler zu offenbaren. In diesem Moment wird der innere Beobachter aktiviert, der nun damit beginnt die Ursache für die negativen Erlebnisse im Leben nicht mehr bei anderen zu suchen, sondern sein eigenes Innerstes zu durchleuchten und einer Prüfung zu unterziehen. Das Resultat ist das Infragestellen aller Standpunkte und Glaubenssätze die bisher das Leben bestimmt haben. Man erkennt dass die Gedanken, Emotionen und der Körper zwar ein Teil von einem selbst ist, doch nicht dessen wahrer Kern. Es setzt eine Suche ein, auf deren Weg das eigene Denken und handeln zunehmend beobachtet und hinterfragt wird. Das markiert den Beginn der Egotransformation. Man wird zwar immer noch durch das Umfeld beeinflusst und das Verhalten darauf ist weiterhin reaktiv, doch es fällt einem immer mehr auf.
Ein Mensch, der dieses Erwachen erlebt hat, wird auf die Frage: „Wer bist du?“ wahrscheinlich antworten: „Ich weiß nur, wer ich nicht bin – ich bin nicht meine Gedanken, nicht meine Emotionen, nicht mein Beruf, nicht mein Besitz, nicht meine Beziehungen…“ Und somit beginnt die innere Suche.
So
12
Feb
2012
Bewusstsein...
Sollte sich jemand fragen, was der derzeit stattfindende Prozess des Chaos und der damit einhergehende Bewusstseinswandel für einen Sinn hat:
Es ist ein neues Bewusstsein im Werden, das statt Trennung eine Wahrnehmung von Verbundenheit schafft, durch das wir Menschen in der Lage wären, unsere Waffen niederzulegen und keine Kriege mehr möglich sind.
Es ist ein Bewusstsein, durch das nicht jeden Tag tausende von Menschen verhungern oder an Krankheiten sterben müssten, die in anderen Teilen der Welt leicht zu behandeln sind.
Es ist ein Bewusstsein, durch das wir endlich unseren Planeten - unser Boot - in dem wir alle sitzen, nicht mehr für Profitsteigerung, und den eigenen Nutzen gnadenlos ausbeuten. Durch den wir nicht mehr gegeneinander kämpfen, weil wir denken, dass nicht genug für alle da ist.
Es ist ein Bewusstseinszustand, durch den wir uns selbst und alle unsere Mitmenschen als Teil eines größeren Ganzen ansehen, und nicht mehr anderen Menschen Angst machen müssen, damit sie das tun, was wir wollen.
Es ist ein Bewusstsein, das unsere Spezies in die Lage versetzt, Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung und eine lebenswerte Existenz für alle Menschen zu schaffen. Durch das wir, statt gegeneinander, endlich miteinander arbeiten.
Es ist ein Bewusstsein, das uns die Möglichkeit gibt, unser Miteinander auf diesem Planeten in ein Paradies zu verwandeln.
Wenn das keine wünschenswerten Ziele sind, um diesen Weg zu gehen, dann weiß ich auch nicht. Wenn wir diese Chance des derzeit stattfindenden Evolutionssprungs nicht wahrnehmen, dann kann uns keiner mehr helfen. Wenn das passiert, dann passt folgende Bewertung über die Menschheit sehr gut:
Ihr Menschen seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere. Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut das nicht.
Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt euch, und vermehrt euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt. Das Virus
(Zitat aus dem Film Matrix)
Somit stellt sich für jeden einzelnen Menschen nur eine Frage: Wollen wir so weitermachen wie bisher - mit einem Bewusstseinzustand in Angst – und andere als getrennt von uns wahrnehmen, oder beginnen wir damit unser wahres Selbst zu erkennen - einen Bewusstseinszustand in Liebe?! Denn ich weiß, wir Menschen können es besser. Ich stimme William Shakespeare zu:
Welch ein Meisterwerk ist der Mensch!
Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten!
In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig!
Im Handeln wie ähnlich einem Engel!
Im Begreifen wie ähnlich einem Gott!
Die Zierde der Welt!
Das Vorbild der Lebendigen!
(Zitat aus Hamlet)
So
29
Jan
2012
Sicherheit...
Wir haben uns eine Welt erschaffen, in der wir unentwegt nach Sicherheit zu streben scheinen. Am deutlichsten tritt dies in dem Versuch zu Tage, wenn wir vom sicheren Hafen der Ehe sprechen. Das Eheversprechen versucht uns in Beziehungen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.
Doch Sicherheit ist eine Illusion.
Wir alle sind schon all zu oft auf diese Illusion hereingefallen, und haben nach einem Höchstmaß an Stabilität gestrebt. Diese Illusion bescherte uns immer wieder Tragödien und Schmerz.
Es gibt keine Garantie, dass Beziehungen immer so bleiben wie sie sind.
Es gibt keinen Schlüssel dafür, dass alles ewig so bleibt wie es ist. Denn das Leben bewegt sich. Nichts steht still, nichts ist statisch – alles befindet sich in einem immerwährenden Prozess der Veränderung. Wer sich dessen voll bewusst ist, kann sich dem gegenwärtigen Moment hingeben, und das Leben so leben, wie es wirklich ist: Ein Abenteuer voller Wunder.
Wenn es überhaupt so etwas wie einen Schlüssel für Sicherheit gibt, dann ist er für unseren Verstand ein Paradoxon:
Uns selbst als die Quelle all dessen zu erkennen, was wir von anderen haben wollen, und diese Quelle mit anderen teilen. Wenn diese Quelle sprudelt, werden die Menschen in unserer Umgebung sich davon angezogen fühlen, und auch freiwillig bleiben. Wenn es so etwas wie Sicherheit gibt, dann in dem wir sie loslassen.
Mi
18
Jan
2012
Egogequatsche...
Fühle und entscheide. Und die Entscheidung in jedem Augenblick unseres Lebens ist: Angst oder Liebe.
Je mehr wir uns für die Liebe entscheiden, desto mehr wird unser Bewusstsein dahingehend verändert. Unser Seinszustand verändert sich langsam aber stetig zu dem, für was wir uns immer häufiger entscheiden.
Ist das für dich zu einfach? Ist es „Zu schön um wahr zu sein?“
Dann ist das Egogequatsche auf höchstem Nivea, denn das Ego redet sich ständig ein, dass du es gar nicht verdient hast, glücklich zu sein. Aber es ist so einfach! Je mehr du dich in den verschieden Situationen in deinem Leben für die Liebe entscheidest, desto mehr wird sich dein Bewusstsein in diese Richtung entwickeln.
Doch versuche nicht alles alleine zu machen. Lass dir helfen. Wir haben immer die Menschen in unserem Umfeld, die eine Lösung für unser Problem bereithaben. Wir müssen uns nur öffnen. Nimm die Hilfe an, die zu dir kommt. Lehne sie nicht ab. Nimm sie an und öffne dich. So ist es möglich Heilung zu erfahren. Wenn die ersten Schritte getan sind, dann treten neue Menschen in dein Leben, die ebenfalls die Lösung für dein nächstes Problem mitbringen. Du musst dich nur öffnen. Sei wie die Liebe - verletzbar, offen und angreifbar. Sollte dich dann jemand verletzen, dann akzeptiere es und nimm es aus Liebe an. Sag einfach: „Und wieder eine Leiche aus dem Keller geholt und ans Tageslicht gezerrt.“ Danke diesem Menschen dafür dass er dir einen Spiegel vorgehalten hat. Das einzige was bei einer solchen "Verletzung“ Schmerzen leidet, ist das Ego. Denn es hat wieder an Kontrolle und Macht eingebüsst. Dein emotionaler Schmerz ist ein Hinweis darauf, dass die Egotransformation voranschreitet. Denn nur das mental erzeugte Selbstbild, das Ego, ist in der Lage emotionalen Schmerz zu empfinden. Die Liebe leidet keinen Schmerz.
Do
12
Jan
2012
Mögen oder nicht mögen...
Gestern hörte ich jemanden sagen... "Man kann nicht jeden lieben! Ich mag viele Menschen überhaupt nicht! Wie soll ich die denn lieben?"
Dieser Bewusstseinszustand in Liebe heißt nicht, dass du alle Menschen mögen wirst. Du kannst in diesem Bewusstsein einen Menschen lieben, aber du musst ihn nicht mögen. Seine Art und Weise durchs Leben zu gehen entspricht vielleicht nicht der deinen. Du akzeptierst jedoch aus Liebe, dass dieser Mensch seinen eigenen Weg geht, seine eigenen Erfahrungen macht. Wenn diese Erfahrungen und dieser Weg nicht der deine ist, dann lass ihn einfach in Ruhe. In einem Bewusstsein in Liebe akzeptierst du einfach die Sichtweisen und Meinungen anderer Menschen. Du ärgerst dich nicht mehr darüber, oder versuchst etwas an diesem Menschen zu verändern.
Es sind seine Schatten, die er sich ansehen muss. Es sind nicht deine Schatten. Du musst dich nicht mit den Schatten und Aufgaben anderer Menschen abgeben. Dadurch würdest du in diese Energie gezogen und dein Ego erhält neue Nahrung. Solange dieser andere Mensch nicht um deine Hilfe bittet, lass ihn. Es ist seine Entscheidung, getroffen aus seinem freien Willen.
So
01
Jan
2011
Der Weg zur Freiheit...
Du musst nicht dein Leben, nicht dich selbst oder deine Mitmenschen verändern. Werde dir nur der Gegenwart bewusst, dann verändert sich alles wie von selbst. Es gibt auch keine Probleme zu lösen, über die es sich lohnt nachzudenken.
In der Unbewusstheit des Ego denkst du ständig nach. Über Dinge, Menschen, Ereignisse, Ursachen, Wünsche und Hoffnungen. Du versuchst dann, diese Dinge zu verändern und zu kontrollieren, was immer zu Konflikt oder Selbstmitleid führt, denn sie lassen sich nicht dauerhaft verändern. Du gibst deine Energie in die falsche Richtung und verschwendest sie.
Während des Transformationsprozesses zum Bewussten Sein nimmst du einfach wahr, das du ein Problem hast. Während dieser Phase versuchst du dich selbst zu verändern. Und wieder verschwendest du deine Energie, was weiterhin zu Selbstmitleid führt.
Im Bewusstsein der Liebe hörst du damit auf andere oder dich selbst verändern zu wollen. Egal was immer auch in dein Leben tritt, du nimmst es bewusst wahr, jedoch ohne dich damit zu identifizieren. Dieser Bewusstseinzustand gibt dir die Möglichkeit nicht länger in deinem Verstand und deinen Emotionen gefangen zu sein, sondern alle Gedanken, Gefühle und Emotionen bewusst wahrzunehmen und nicht mehr länger von ihnen beherrscht zu werden. Du nimmst Abschied von deinem selbst erschaffenen Gefängnis und erlangst deine Freiheit.
Ich glaube, das dieses Jahr viele Menschen diesen Weg gehen werden.
Ich wünsche euch allen ein glückliches und liebevolles Jahr 2012
Do
22
Dez
2011
Weihnachten - das Fest der Liebe...
Weihnachten steht vor der Tür – das Fest der Liebe.
Seht euch während der Feiertage einmal bewusst eure Umgebung und die Menschen in eurer Nähe an.
Was seht ihr? Ein Umfeld voller Erwartungen und Bedingungen, oder ein Leben voller Frieden und Liebe?
Bei einem Erwartungsorientierten Leben wird uns niemals Frieden, Freiheit und eine tiefere Beziehung möglich sein. Wir sind ängstlich, und wir können jemand anderen nicht wirklich nahe an uns herankommen lassen. Wir lassen ihn bis zu einem bestimmten Punkt, doch dann kommt eine Mauer die ihn aufhält und die uns vor Verletzungen schützen soll.
Wenn wir uns an der Liebe orientieren, dann gibt es keine Angst vor Verletzungen und vor der Zukunft. Wir fürchten uns auch nicht vor Ereignissen und Konsequenzen. Wir leben im Hier und Jetzt.
Lasst uns in diesen Tagen nicht um mögliche Konsequenzen sorgen, denn es ist nur unser verängstigter Verstand. Lasst uns nicht darüber nachdenken, was geschehen könnte. Einfach mal nichts Kalkulieren und erwarten.
Unser Ego-Verstand ist sonst immer beschäftigt mit planen, kalkulieren und arrangieren. Er will sich absichern und vergeudet damit sein ganzes Leben.
Doch die Liebe ist absolut frei von Bewertungen und Bedingungen. Sie ist das strahlende Licht unter unserer Ego-Maske. Erlaube diesem Licht in dir in den kommenden Tagen immer heller zu leuchten. Erlaube der Liebe aus dir heraus zu wirken. Liebe ist die größte Kraft im Universum. Liebe kann durch nichts und niemanden verletzt oder zerstört werden. Nichts kann dich daran hindern, zu lieben. Denn es ist dein wahres Selbst. Nur du alleine kannst dein wahres Selbst ablehnen und verleugnen. Nur du alleine kannst dieses Licht in dir verstecken, indem du andere für etwas verantwortlich machst. Nur du alleine bist der Schöpfer deines eigenen Selbstbildes. Niemand kann es dir erklären, und du kannst es nicht lernen. Du kannst es auch nicht einfordern oder erzwingen. Nur du alleine kannst dir deine Egomaske abnehmen, indem du dich wieder daran erinnert, was du wirklich bist. Es ist Weihnachten – lasst uns alle einfach unsere Egomasken abnehmen - mit loslassen und vertrauen - mit bedingungsloser Liebe.
Ich wünsche euch allen von Herzen
ein von dieser Liebe getragenes Weihnachtsfest
Euer Martin
Sa
17
Dez
2011
Blockiert...
Um etwas loszulassen gilt es: Erkennen – Anschauen – Vertrauen – Loslassen.
Manche Blockaden, die uns am Weitergehen hindern, sind nicht leicht zu überwinden, da wir nicht erkennen, wo in unserem Inneren sie sich befinden. Denn der Beginn ist nun mal das „Erkennen“. Ich hatte in der letzen Woche eine solche Blockade, die den Fluss des Lebens wie eine Staumauer blockierte. All die Erfahrung der letzen Jahre nützte nichts… ich saß in einem negativen Hamsterrad aus Gedanken und emotionalen Verwerfungen fest. All die Werkzeuge - wie Annahme der Situation oder das Lenken der Gedanken auf einen positiven Aspekt der Situation – alles, was mir bisher dabei geholfen hat, immer wieder aufs neue loszulassen und zu vertrauen, funktionierte nicht.
Man wächst mit den Herausforderungen, und in diesem Fall war es nötig, die negativen Emotionen zu leben, sie herauszulassen. Meine Freunde versuchten mir zu sagen „Bleib gleichmütig und gelassen. Sonst fällst du in die alten Muster des Ego zurück!“ Doch genau das was der Schlüssel: Wenn man wegen irgendetwas wütend ist, dann raus damit. Diese Wut zu unterdrücken ist nichts anderes als Kontrolle. Und nachdem ich beinahe einen Tag lang meinen Emotionen freien Lauf gelassen habe, erkannte ich die Blockade, die wahre Ursache für meine Unzufriedenheit. Interessanterweise hatte sie nichts mit dem zu tun, worüber ich mich aufgeregt habe. Es war wie immer die Hingabe, die diesen Stau beendete. In diesem Fall die Hingabe an die eigenen inneren Emotionen, welche wir versuchen zu unterdrücken. Sei es nun aufgrund von Wissen und Erfahrung oder der Etikette wegen. Das Ego will angeschaut werden, dann löst sich die Blockade, und der Fluss beginnt wieder zu fließen. Interessanterweise war es nur eine Person in meinem Umfeld, die diese Emotionen als positiv einstufte: Meine Freundin. Nachdem ich diese Hürde genommen hatte, sagte sie zu mir: „Ich erkannte dein Problem, doch dich damit zu konfrontieren hätte mich nur in diesen Strudel mit hineingezogen. Darauf musstest du selbst kommen.“ Danke, denn dem Partner seine Erfahrungen selbst machen zu lassen, ohne seine eigenen Sichtweisen und Bewertungen mit hineinzubringen, das ist Liebe.
Liebe ist loslassen und vertrauen. Und loslassen und vertrauen ist ein fortlaufender Prozess. Immer wieder: Erkennen – Anschauen – Vertrauen – Loslassen. Wenn du jemand anderem helfen willst, ohne um Hilfe gebeten worden zu sein, dann machst du gerade ein Egospiel.
Di
13
Dez
2011
Egoismus...
Ich habe kürzlich den altbekannten Satz gehört: „Wo ich bin ist vorn – wo ich bin ist oben“ Das impliziert logischerweise, dass es andere Menschen geben muss, die unten sind.
Das ist ein typisches Egoverhalten… ICH bin besser, schneller, klüger, stärker, weiter als andere. Das Ego misst im Außen den Stellenwert des eigenen Selbst. Und als Rechtfertigung für diese Bewertung des eigenen Stellenwertes, und damit dem Stellenwert anderer Menschen, dient das Argument: „Alle anderen haben die gleichen Chancen!“ Doch es geht nicht um Chancennutzung. Was uns bewusst werden sollte, ist die Tatsache, dass es ohne Menschen, die – in unseren Augen – weiter unten sind, das oben nicht funktionieren würde. Wir bewerten nur, um uns besser darzustellen, und dabei verschwindet der Blick auf das größere Ganze aus unserer Wahrnehmung. Denn ohne unten kein oben, ohne hinten kein vorn. Ohne klein kein groß. Da jedoch der berühmte Blick über den Tellerrand fehlt, wird vieles, was nicht so ist wie das eigene Ich, als weniger eingestuft. Die Behauptung, dass hierbei die Außenwirkung nicht hinterfragt wird, ist eine Illusion, denn ohne dieses „oben“, was wäre man dann?
Dieser besagte Satz war ein wunderbares Beispiel für die Wahrnehmung des getrennt seins. Ein Beispiel für die Identifikation des eigenen Selbst mit seinem Umfeld und das Unvermögen, die Quelle der eigenen inneren Stärke wirklich wahrzunehmen. Ein wunderbares Beispiel für Egoismus.
Mo
05
Dez
2011
Interpretation...
Wie interpretieren Sie folgendes Zitat: „Glaube an dich, sonst tut es keiner“ ?
Da gibt es jene die sofort sagen: „Dem stimme ich nicht zu, denn es gibt viele Menschen in meinem Umfeld, die an mich glauben.“
Andere lesen es, und stimmen zu: „Das stimmt, denn wenn ich nicht an mich selbst glaube, wie könnten dann andere an mich glauben. Wie Innen – so Außen“
Alleine aus diesen sechs Wörtern ist bereits eine unterschiedliche Interpretation möglich, welche einen festgelegten Standpunkt offenbart. Die eine Interpretation hat ihren Fokus im Außen, bei anderen Menschen. Die andere Interpretation gibt das eigene Innere als Grundlage für den Glauben an sich selbst an. Die erste ist eine Art Abhängigkeit im Außen, denn wenn nun jemand nicht mehr an mich glaubt, fehlt etwas. Die andere ist entkoppelt von der Meinung anderer Menschen, denn der Glaube an das eigene Selbst ist nicht mehr abhängig davon und benötigt auch keine Bestätigung mehr.
Durch zunehmendes Bewusstsein erkennt man sehr schnell all die möglichen Sichtweisen und Interpretationen, und kann somit den jeweiligen Standpunkt des Anderen nachvollziehen. Bewusstes Sein heißt, sich keine schnelle Meinung zu bilden, und diese dann mit Vehemenz zu verteidigen, sondern die verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten zu erkennen. Ab diesem Moment gibt es kein Richtig und kein Falsch mehr. Es gibt nur noch das spannende Spiel des Lebens, welches aus verschiedenen Perspektiven wahrgenommen wird. Und man erkennt, dass es nichts gibt, was man ablehnen muss, denn im Grunde ist es nur unsere eigene subjektive Realität, die uns dazu veranlasst, gegen die Realität anderer zu kämpfen. Wer das immer öfter erkennt, erkennt zunehmend das wahre Selbst seines Wesens – die Liebe.
Sa
26
Nov
2011
Schwer...
„Loslassen ist schwer! Das kostet Kraft“
Diese Aussage höre ich oft in meinen Seminaren. Doch stelle dir bitte folgendes vor:
Du hast ein Seil in der Hand, an dem du dich festhältst. Dieses Seil verhindert, dass du in das Unbekannte stürzt. Was ist auf Dauer anstrengender für dich? Krampfhaft festzuhalten, bis deine Finger schmerzen während deine Haut aufgerieben wird, oder das Seil loslassen? Was kostet dich mehr Kraft? Das Loslassen des Seils wäre eine Erlösung für dich, denn augenblicklich würden der Schmerz und die Pein aufhören.
Es ist nicht das Loslassen, was schwer ist, es ist die Überwindung der Angst. Die Angst vor der Ungewissheit. Die Furcht, einen Fehler zu begehen. Aufgrund dieser Angst halten wir krampfhaft fest, selbst wenn es uns Schmerzen beschert.
Um loslassen zu können bedarf es Vertrauen. Vertrauen in die Führung des Lebens. Vertrauen zum eigenen Selbst. Nur das Festhalten kostet Kraft.
Do
24
Nov
2011
Entscheidung...
Das Ego hat zwei Seiten, die in ständigem Konflikt zueinander stehen. Auf der einen Seite versuchen wir einen Vorteil gegenüber unseren Mitmenschen zu erlangen. Wir suchen immer unseren persönlichen Vorteil. Auf der anderen Seite suchen wir Glück, Harmonie und Liebe. Diese beiden Seiten sind der Grund für das ständig stattfindende hin und her. Wir wünschen uns Glück, empfinden jedoch Neid und Missgunst, wenn jemand anderes Glück hat. Wir möchten Harmonie, lassen jedoch jede Art von harmonischem Zusammenleben nur nach unseren Vorstellungen zu. Wenn jemand anderes in Harmonie mit sich selbst lebt, wird schlecht darüber geredet, da er „anders“ ist. Wir wollen Liebe in unserem Leben, sind jedoch nicht bereit, den ersten Schritt zu machen um Liebe ohne die Erwartung einer Gegenleistung zu geben. Auf der einen Seite sprechen wir von sozialer Gerechtigkeit und Menschlichkeit, auf der anderen Seite ist es für uns das wichtigste, ein möglichst großes Stück von Kuchen zu bekommen. Auch wenn wir soviel gar nicht wirklich brauchen. Hauptsache ICH habe es.
Dieses hin und her verhindert eine Aussage darüber, wer wir wirklich sind. Es ist die Unfähigkeit, eine klare Entscheidung darüber zu treffen, was wir sind.
Aufgrund dieser Entscheidungsschwäche geben wir die Entscheidung ab. An die Politiker, den Vorgesetzen, den Partner, usw. Und dann sind wir mit den getroffenen Entscheidungen wieder nicht zufrieden. Man könnte wirklich sagen, der Mensch hat eine gespaltene Persönlichkeit, und dieses erzeugt ein Chaos.
Was fehlt ist die klare Entscheidung. Eine klare Aussage darüber, wer wir sind.
Wenn jemand sich dazu entschließt, seine gesamten Handlungen auf seine eigene Bedürfnisbefriedigung auszulegen, dann ist das OK, denn er hat eine klare Entscheidung darüber getroffen, wer er ist. Wenn jemand sich dazu entschließt, das eigene Selbst mit mehr Glück, Harmonie und Liebe zu füllen, dann ist das OK, denn er hat eine klare Entscheidung getroffen wer er ist.
Und jeder ist sich dann auch aufgrund dieser getroffenen Entscheidung über die daraus resultierenden Konsequenzen bewusst. Er kann dann niemand anderen mehr für die Umstände seines Lebens und in seinem Umfeld verantwortlich machen, denn er alleine war es, der diese Entscheidung getroffen hat und damit lebt. Sollte diesem jemand die Resultate nicht gefallen, dann muss er nur eine erneute Entscheidung treffen, und eine neue Aussage darüber treffen, wer er ist.
Und diese Entscheidung treffen wir in unserem Leben tausende Male. Es sei denn, wir wollen diese Entscheidung nicht treffen, dann trifft irgendwann das Leben diese Entscheidung für uns. Dadurch sind wir jedoch immer nur am reagieren, und nicht am agieren.
So
20
Nov
2011
Liebe kann man nicht erklären...
Es ist viel passiert seit meinem letzten Blog-Eintrag...
In der letzten Woche war ich in Würzburg zu Gast. Zum Einen um den Infoabend „Mut zur Liebe“ zu veranstalten, zum Anderen, um an dem Seminar „Gedanken erschaffen Realität“ meines Kollegen und Freundes Thomas teilzunehmen. Des Weiteren stand noch die Teilnahme an dem Ganztagesseminar „ELPE“ (Energetisch-Linguistische-Persönlichkeits-Entwicklung) sowie ein paar Besuche des Würzburger Nachtlebens auf dem Programm. Mein Resümee über die letzten Tage lässt sich mit einem Wort ausdrücken… Phantastisch!
Außerdem bekam ich noch eine interessante Information von meiner Verlegerin, welche für ein paar Minuten mein Ego auf den Plan rief… doch dazu ein anderes Mal mehr.
Was jedoch sehr interessant war:
In einer Cocktailbar wurde mir eine altbekannte Frage gestellt: „Wie kannst du Vorträge und Seminare über die Liebe halten? Diese kann man mit dem Verstand nicht erklären. Liebe ist eine Emotion, keine Wissenschaft!“
Nun, damit hatte die Fragenstellerin durchaus recht – aus Ihrer Sicht. Denn diese Art der Liebe - die Liebe unter Bedingungen - ist zwangsläufig emotionalen Schwankungen unterworfen. Mit dieser Art der Liebe ist ein dauerhaftes Glücklichsein sehr schwer, vielleicht sogar unmöglich. Doch Liebe ist keine Emotion – Liebe ist ein Bewusstseinszustand, den jeder Mensch erfahren kann. Diesen Bewusstseinszustand zu erklären ist jedoch auch schwierig… jeder muss ihn selbst erleben. Um dieses Erleben geht es in meinen Seminaren und Vorträgen, denn es gibt Wissen, Erkenntnisse und einfach anwendbare Techniken, um diesem Bewusstseinszustand Liebe näherzukommen. Es ist ein innerer Wandel, der sich auf dem Weg dorthin vollzieht. Dafür ist jedoch die Bereitschaft erforderlich, sich aus einem von Ängsten und Sorgen erfülltem, verstandgeführtem Leben zu befreien, und sich für die Liebe zu öffnen. Ich versuche nicht, die Liebe zu erklären – denn das ist nicht möglich! Ich zeige einen möglichen Weg aus dem alltäglichen Hamsterrad des Gedanken- und Gefühlschaos auf. Mit den Seminaren wird eine Richtung aufgezeigt, in die man gehen kann um dauerhaft Glücklich zu werden. Ich zeige eine Tür auf – durchgehen muss jeder alleine. Und dieser Weg lohnt sich, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Denn meiner bescheidenen Meinung nach ist kein Weg beschwerlich zu gehen, wenn die Liebe dich begleitet.
So
13
Nov
2011
Beschreibung...
Gestern habe ich mich mit meiner Freundin über das Unvermögen des Verstandes unterhalten, den bewussten Zustand der Beziehung ohne Bedingungen und Erwartungen, die wir einander schenken, zu beschreiben.
Es ist für den Verstand nicht nachvollziehbar, denn es ist für ihn "zu schön um wahr zu sein". Loslassen und Vertrauen ist vom Verstand nicht erwünscht. Dafür ist er viel zu sehr auf Sicherheit bedacht. Eine Möglichkeit diesen Zustand zu beschreiben ist: "Tiefste Zufriedenheit und Ausgeglichenheit!"
Fr
11
Nov
2011
Krankheit…
Die Grippe hat mich erwischt… und ich habe überhaupt keine Zeit zum Kranksein. Zumindest behauptet das mein Ego!
Ich kenne diese Ablehnung der Tatsachen und die Durchhalteparolen aus der Vergangenheit: "Ich muss noch das erledigen – ich muss noch dort anrufen – ich muss noch den letzten Text Korrekturlesen… alles Quatsch! Denn um Gesund zu werden, muss man erst einmal die Tatsache akzeptieren, dass man es im Moment nicht ist. Und so ist es mit allem… die Annahme und Akzeptanz dessen, was gerade ist, bringt eine schnellere Lösung. Die Krankheit abzulehnen, weil ich gerade keine Zeit dafür habe, führt doch nur dazu dass ich das ganze verschleppe, und dann die nächsten Wochen mit einer Schniefnase durch die Gegend laufe. Wenn ich Schulden hätte, und nur ständig sagen würde: „Es ist alles gut!“ während der Briefkasten von Rechungen überläuft, dann würde ich auch einer möglichen Lösung aus dem Weg gehen. Denn was du dir nicht anschaust bleibt bestehen, liebes Ego. Die Welt dreht sich auch ohne deine Anwesenheit weiter. Also… alle Termine absagen – Tee aufsetzen – Erkältungsbad einlassen – und danach ab ins Bett!
Mi
09
Nov
2011
Alles unter Kontrolle...
Heute traf ich einen alten Bekannten beim Einkaufen.
Er fragte mich: "Na Martin, alles unter Kontrolle?"
Worauf ich antwortete "Ich habe gar nichts unter Kontrolle - deshalb bin ich auch glücklich und zufrieden."
Das große Fragezeichen über seinem Kopf war deutlich zu erkennen... :-)
Mo
07
Nov
2011
Bekanntheitsgrad...
Meine Tätigkeit als Autor und meine Seminare und Vorträge zeigen mittlerweile eine Wirkung, mit der ich mich bisher noch nicht auseinandergesetzt habe... ich werde in der Öffentlichkeit erkannt! Dieser Umstand ist für mich - vorsichtig ausgedrückt: gewöhnungsbedürftig.
Es ist nicht so, dass hier Paparazzi oder etwas ähnliches hinter mir her sind – nein, denn es ist erst 3 Mal passiert! Abgesehen davon ist es in dem "Städtchen" in dem es passiert ist schon Wert darüber zu reden, wenn irgendwo eine Regentonne umfällt.
Doch ich habe eine interessante Beobachtung meines Egos gemacht. Ich habe Respekt vor der Tatsache, dass mit dem wachsenden Bekanntheitsgrad meine bequeme und beruhigende Anonymität ausgedient hat. Und dabei geht es mir nicht um die Meinung anderer Menschen… diese Baustelle ist bereits erledigt. Es geht viel mehr um die Tatsache, dass man nicht mehr so leicht in der Anonymität der Masse verschwinden kann. Es ist schwer zu erklären, doch es ist eine Art Sicherheitsdenken, welches mich am Weitergehen hindern will – dessen bin ich mir bewusst. Mein Ego hat bei dem Thema „Bekanntheitsgrad“ nichts besseres zu tun, als mir weiszumachen, das ich dann das schöne, glückliche Leben, welches ich jetzt führe, verlieren werde. Bullshit! Oder doch?
Es ist eine interessante Beobachtung, mit welchen Zweifeln hier der eigene Verstand sein Sicherheitsnetz auswirft, um sich zu schützen. Doch auch hier gilt wie immer: Handle gegen deine Angst!
In diesem Sinne: Ich gebe jetzt gleich ein Interview für eine Zeitung. Mal sehen wo die Reise hingeht.
So
06
Nov
2011
Impressionen...
Schnappschüsse vom letzten Seminar
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
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Sa
05
Nov
2011
Emotion...
Gestern war ich mit Freunden in einer Kneipe und stand an der Theke um mir etwas zu Trinken zu bestellen. Neben mir stand eine junge Frau, die mich ständig musterte... bis dann der Satz kam: "Ich kenne dich... du bist der Autor, der Seminare über die Liebe hält. Du bist der Liebe-Mann!" Es ist schon eine interessante Bezeichnung... "Liebe-Mann"! Ich musste lachen, und nachdem wir einander vorgestellt hatten, kam sofort die Mitteilung, dass das Thema Liebe für sie nicht relevant ist, denn sie hat im Moment keine Beziehungsprobleme, weil sie keinen Partner hat! Diese Sichtweise auf das Thema Liebe kenne ich aus meiner eigenen Vergangenheit, und sagte "OK - das verstehe ich, doch Liebe hat nichts mit einem anderen Menschen zu tun, sondern nur mit unserem eigenen Selbst."
"Wie meinst du das?"
"Wir können niemand anderen lieben, solange wir uns nicht selbst lieben. Alles andere führt zu Eifersucht, Kampf und Missverständnissen!"
Sie überlegte kurz, und dann kam das Totschlagargument schlechthin, welches ich schon so oft gehört habe: "Das ist egoistisch - selbstverliebt zu sein! Wo bleibt da die Kompromissbereitschaft? Der Wunsch, dem Partner etwas zu geben?"
"Das heißt also, dass wir uns in einer Partnerschaft zurücknehmen sollen, dass wir unser eigenes Selbst der Beziehung unterordnen? Hab ich das richtig verstanden?“
Sie schaute mich etwas unsicher an, und sagte "Ja, denn ich möchte doch, dass sich mein Partner wohlfühlt in der Beziehung"
„Und wenn dein Partner genauso denkt wie du? Wenn er sich auch „zurücknimmt“, und seine eigenen Wünsche nicht respektiert. Wenn er „im 1. Gang bleibt“. Wenn er dir nicht sein wahres Selbst mit allen Ecken und Kanten zeigt, sondern nur das, was er denkt, das du an ihm liebst. Würdest du das wollen?“
Die gute reagierte beinahe schon emotional, als sie sagte „Nein, denn dann wäre es ja nicht ehrlich mir gegenüber. Er würde sich anpassen und verstellen!“
„Und warum möchtest du dich dann in einer Partnerschaft zurücknehmen?“
Jetzt wurde sie wirklich emotional
„Das ist Quatsch! Ich bin bereit alles zu geben, wenn ich verliebt bin. Das ist Liebe!
Denn Liebe ist eine Emotion! Wir reagieren nun mal emotional, wenn wir verliebt sind. Es gehört dazu, dass Liebe auch weh tun kann.“
Nachdem ich mein Getränk bezahlt hatte, sagte ich: „Die Liebe unter Bedingungen: Ja, da gebe ich dir recht! Für mich persönlich ist Liebe jedoch keine Emotion mehr. Liebe verursacht auch keine Schmerzen, und sie ist auch kein Kampf. Liebe ist ein Bewusstseinszustand. Nicht mehr und nicht weniger!“
Ein weiterer Gesprächsverlauf wurde durch eine Gruppe anderer Leute unterbunden, die ebenfalls etwas zu Trinken bestellen wollten. Ich gab ihr meine Visitenkarte und verabschiedete mich freundlich.
Gerade bekam ich eine SMS mit dem Wortlaut: "(…)ich möchte gerne mehr über deine Sicht der Liebe erfahren!"
Fr
04
Nov
2011
Der Beginn ist eine sehr delikate Sache...
Beobachten ohne zu bewerten... es gelingt nicht immer, denn wir werden tagtäglich mit einer Vielzahl von Meinungen und Sichtweisen konfrontiert. Jeder hat seine eigene Perspektive auf unsere Welt. Und diese subjektive Wahrnehmung ist oftmals lustig, traurig, normal, verrückt, unverschämt... eben der ganz normale Wahnsinn.
Einige dieser Sichtweisen der einzelnen Egos und das daraus resultierende Verhalten, welches ich in meinem Umfeld und an mir selbst beobachte, werde ich hier in diesem Blog festhalten. Denn auf dem Weg zur Liebe kommen wir an einem bewussten Ansehen unseres Egos nicht vorbei. Und vor allem MEIN Ego werde ich hier mit diesem Blog einer permanenten Beobachtung unterziehen.
Unser Ego ist unsere beste Freundin / unser bester Freund. Diesen Freund als Feind wahrzunehmen führt nur zu noch größerer Zersplitterung. Es ist die bedingungslose Annahme dessen, was wir gerade sind, was die Bewusstseinsentwicklung voranschreiten lässt. Ich beobachte mein Ego schon eine lange Zeit sehr bewusst, dennoch finde ich jeden Tag neue Baustellen, die es aufzulösen gilt. Doch mit jedem Schritt wird es einfacher in jedem Aspekt meines Lebens loszulassen und in das Vertrauen zu gehen.
Nun, mal sehn wo die Reise hingeht.
Es würde mich freuen, wenn du mich begleitest.